Schach
Donnerschlag im Weltschach: FIDE-Präsident ...
Hasenrat - 14. Jul '18
... Kirsan Iljumschinow suspendiert!
deutschlandfunk.de/schach-weltverband-suspendiert-praesident-i..
deutschlandfunk.de/schach-weltverband-suspendiert-praesident-i..
Laudatio - 14. Jul '18
Danke Schachfreund Hasenrat für den interessanten Beitrag. Der ist mir bisher entgangen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Fide bei einer evtl. Wahl einen seriösen Kandidaten findet und nicht wie die FIFA Blatter durch Infantino ersetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruß
Es bleibt zu hoffen, dass die Fide bei einer evtl. Wahl einen seriösen Kandidaten findet und nicht wie die FIFA Blatter durch Infantino ersetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruß
pirc_ - 14. Jul '18
Er hat, wie ich gelesen habe, schon vor 2 Wochen seinen Rücktritt erklärt und gesagt, dass er nicht mehr kandidiert.
GM Nigel Short ist einer der zur Wahl stehen wird.
LG pirc_
GM Nigel Short ist einer der zur Wahl stehen wird.
LG pirc_
Hasenrat - 14. Jul '18
Nigel Short, ja.
de.chessbase.com/post/fide-wahlkampf-nigel-shorts-brief-an-die..
de.chessbase.com/post/fide-wahlkampf-nigel-shorts-brief-an-die..
Hasenrat - 14. Jul '18
Offenbar eine "Mani-Pulite"-Kampagne ...
pirc_ - 14. Jul '18
"saubere Hände"....habs gegoogelt :-)
Hasenrat - 14. Jul '18
Obwohl man dann offenbar fürs Frauen-Schach schwarz sieht...
de.chessbase.com/post/fide-wahlkampf-malcolm-peins-erklaerung:
(...)
"Ich sehe nicht, wie wir glaubhaft versuchen können, mehr Frauen zu ermutigen, mit Nigel an der Spitze der FIDE Schach zu spielen. Das wäre so, als würde der CEO von Philip Morris die Leitung der Weltgesundheitsorganisation übernehmen. "
de.chessbase.com/post/fide-wahlkampf-malcolm-peins-erklaerung:
(...)
"Ich sehe nicht, wie wir glaubhaft versuchen können, mehr Frauen zu ermutigen, mit Nigel an der Spitze der FIDE Schach zu spielen. Das wäre so, als würde der CEO von Philip Morris die Leitung der Weltgesundheitsorganisation übernehmen. "
Hasenrat - 14. Jul '18
mailwurm - 15. Jul '18
Warum soll Short nicht lernen können, respektvoll mit Schachspielerinnen umzugehen? Viele Menschen wachsen mit ihren Aufgaben!
Hasenrat - 15. Jul '18
Wahlkampf ...
Hasenrat - 30. Okt '18
Neuer FIDE-Präsident!
Dem aktuellen Schach-Magazin-64-Heft (s. ebd. S. 44f.) entnehme ich, dass es bei der Wahl diesen Monat in Batumi Arkadi Wladimirowitsch Dworkowitsch geworden ist.
Nigel Short hat kurz vorher zurückgezogen, da chancenlos wegen zu wenig Funktionärs-"Stallgeruch", sagt man.
Da Dworkowitsch zuvor noch die Fußball-WM 2018 in Russland gemanagt hat, wird ihm großes Organisationstalent attestiert.
Dem aktuellen Schach-Magazin-64-Heft (s. ebd. S. 44f.) entnehme ich, dass es bei der Wahl diesen Monat in Batumi Arkadi Wladimirowitsch Dworkowitsch geworden ist.
Nigel Short hat kurz vorher zurückgezogen, da chancenlos wegen zu wenig Funktionärs-"Stallgeruch", sagt man.
Da Dworkowitsch zuvor noch die Fußball-WM 2018 in Russland gemanagt hat, wird ihm großes Organisationstalent attestiert.
Vabanque - 30. Okt '18
Aber er hat keine Elo-Zahl.
Man hätte die Wahl auf dem Schachbrett austragen sollen; dann hätte Short nicht zurückziehen brauchen, denke ich ...
Man hätte die Wahl auf dem Schachbrett austragen sollen; dann hätte Short nicht zurückziehen brauchen, denke ich ...
Hasenrat - 31. Okt '18
Du plädierst dafür, konsequent zu Ende gedacht, dass der jeweils amtierende Weltmeister auch FIDE-Präsident sein sollte? ;-)
Hasenrat - 31. Okt '18
... oder anders herum: Loddar Matthäus wäre von Haus aus der bessere WM-Cheforganisator gewesen? :-D
Vabanque - 31. Okt '18
Das vielleicht nicht, aber jemand, der zumindest ordentlich Schach (oder im anderen Fall Fußball) spielt, sollte es schon sein.
Ein FIDE-Präsident sollte Turniererfahrung haben, nicht bloß als Organisator, sondern auch aus der 'Innenschau', finde ich.
Ich finde es äußerst ärgerlich und eigentlich einen schlechten Scherz, jemanden dafür zu wählen, der nicht mal ELO-gelistet ist.
Ein FIDE-Präsident sollte Turniererfahrung haben, nicht bloß als Organisator, sondern auch aus der 'Innenschau', finde ich.
Ich finde es äußerst ärgerlich und eigentlich einen schlechten Scherz, jemanden dafür zu wählen, der nicht mal ELO-gelistet ist.
Vabanque - 31. Okt '18
>>Hasenrat - vor 2 Std.
Du plädierst dafür, konsequent zu Ende gedacht, dass der jeweils amtierende Weltmeister auch FIDE-Präsident sein sollte? ;-)<<
Nicht der amtierende Weltmeister, der hat dafür keine Zeit, aber ein Exweltmeister oder ein GM, dessen Glanzzeit vorüber ist.
Schließlich war Euwe in den 70er Jahren FIDE-Präsident, und Olafsson (ein ehemals sehr starker GM, der sogar Siege gegen Tal und Fischer aufweisen konnte) nach ihm. Solche Leute kann ich als FIDE-Präsidenten achten. Mit Short wäre es ähnlich gewesen. Schade, dass das 'Schachpublikum' nicht wählen durfte. Aber bei der Papstwahl dürfen ja die Katholiken auch nicht selber wählen.
Du plädierst dafür, konsequent zu Ende gedacht, dass der jeweils amtierende Weltmeister auch FIDE-Präsident sein sollte? ;-)<<
Nicht der amtierende Weltmeister, der hat dafür keine Zeit, aber ein Exweltmeister oder ein GM, dessen Glanzzeit vorüber ist.
Schließlich war Euwe in den 70er Jahren FIDE-Präsident, und Olafsson (ein ehemals sehr starker GM, der sogar Siege gegen Tal und Fischer aufweisen konnte) nach ihm. Solche Leute kann ich als FIDE-Präsidenten achten. Mit Short wäre es ähnlich gewesen. Schade, dass das 'Schachpublikum' nicht wählen durfte. Aber bei der Papstwahl dürfen ja die Katholiken auch nicht selber wählen.
Hasenrat - 31. Okt '18
Ganz oben auf SF Arkadis Agenda steht die Schulschachförderung!
patzer0815 - 02. Nov '18
Short wurde als Vize-Präsident ernannt, meines Wissens. Von daher (und den begleitenden Interviews) denke ich schon, dass genung Schachsachverstand mit an Bord ist.
Die Kardinäle, die den Papst wählen, sind alle Katholiken. So wird der Papst "zumindest" von Katholiken gewählt, wenn auch nicht von allen (was organisatorisch auch kaum machbar sein dürfte.
Im Vergleich zu Schachverein oder deutscher Bundespolitik geht es der katholischen Kirche grundsätzlich um einen Wahrheitsanspruch. Der Papst hat dabei die wesentliche Aufgabe die Reinheit der Lehre zu wahren. Das kann man mögen oder nicht, aber es sollte aufzeigen, warum ein Papst nicht "basisdemokratisch" gewählt wird.
Die Kardinäle, die den Papst wählen, sind alle Katholiken. So wird der Papst "zumindest" von Katholiken gewählt, wenn auch nicht von allen (was organisatorisch auch kaum machbar sein dürfte.
Im Vergleich zu Schachverein oder deutscher Bundespolitik geht es der katholischen Kirche grundsätzlich um einen Wahrheitsanspruch. Der Papst hat dabei die wesentliche Aufgabe die Reinheit der Lehre zu wahren. Das kann man mögen oder nicht, aber es sollte aufzeigen, warum ein Papst nicht "basisdemokratisch" gewählt wird.
toby84 - 02. Nov '18
Demokratie ergibt auch nicht wirklich Sinn im kirchlichen System, oder? Ich nehme an, dass es Gott höchstselbst ist, der die Entscheidung trifft, wer der nächste Pabst wird. Die Kardinäle haben nur die Aufgabe, seinen Willen korrekt zu deuten. Es ist nur sinnvoll, dass diejenigen, die Gott am nächsten stehen, dazu berufen sind, seinen Willen zu erkennen. Wenn der offizielle Standpunkt der Kirche ein anderer ist (was mich sehr wundern würde), bitte ich um Korrektur.
toby84 - 02. Nov '18
Papst ^^
Vabanque - 02. Nov '18
>>Ich nehme an, dass es Gott höchstselbst ist, der die Entscheidung trifft, wer der nächste Pabst wird.<<
Dann hat Gott ja bisher - vor allem im Mittelalter - immer eine gute Wahl getroffen ;-)
(Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich diese Aussage im Ironie-Modus geschrieben habe.)
Dann hat Gott ja bisher - vor allem im Mittelalter - immer eine gute Wahl getroffen ;-)
(Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich diese Aussage im Ironie-Modus geschrieben habe.)
Vabanque - 02. Nov '18
>>Short wurde als Vize-Präsident ernannt, meines Wissens. Von daher (und den begleitenden Interviews) denke ich schon, dass genung Schachsachverstand mit an Bord ist.<<
Die Frage ist, wie viel Short wirklich zu sagen hat. Ob er z.B. eingreifen kann, wenn wieder mal die Schachregeln geändert werden sollen bzw. die Turnierbedingungen.
Ob es der Vize herausreißen wird, wenn der eigentliche Präsident nicht Läufer von Springer unterscheiden kann, scheint mir doch fraglich.
Die Frage ist, wie viel Short wirklich zu sagen hat. Ob er z.B. eingreifen kann, wenn wieder mal die Schachregeln geändert werden sollen bzw. die Turnierbedingungen.
Ob es der Vize herausreißen wird, wenn der eigentliche Präsident nicht Läufer von Springer unterscheiden kann, scheint mir doch fraglich.
Hasenrat - 02. Nov '18
Anlass für Regelneuerungen, -ergänzungen, -erweiterungen sind meiner Wahrnehmung nach weniger regulierungsgeile Funktionäre als vielmehr protest- und streitlustige GM's und Profis, die bestehende Lücken weidlich ausnutzen, auf die beim ersten Präzedenzfall reagiert werden muss ...
toby84 - 02. Nov '18
>> Dann hat Gott ja bisher - vor allem im Mittelalter - immer eine gute Wahl
>> getroffen ;-)
Dazu sage ich mal nichts ;) aber wenn es nicht Gottes Wille ist, dass ein Papst Papst wird, dann ist das Amt des Stellvertreters Gottes auf Erden doch sinnfrei, oder? Wenn tatsächlich - Gott behüte - mal ein schlechter Papst gewählt wird, liegt es vermutlich nur daran, dass die Kardinäle Gottes Willen nicht korrekt interpretiert haben.
>> getroffen ;-)
Dazu sage ich mal nichts ;) aber wenn es nicht Gottes Wille ist, dass ein Papst Papst wird, dann ist das Amt des Stellvertreters Gottes auf Erden doch sinnfrei, oder? Wenn tatsächlich - Gott behüte - mal ein schlechter Papst gewählt wird, liegt es vermutlich nur daran, dass die Kardinäle Gottes Willen nicht korrekt interpretiert haben.
Hasenrat - 02. Nov '18
Ich nehme schon an, dass der Präsident Schach spielen kann - ob er deinen Mindest-Elo-Anforderungen genügen würde, ist eine andere Frage.
Wahrscheinlich ist im Interesse der Förderung des Breitensports, ohnehin ein mediokrer Spieler auf Amateurniveau auf diesem Posten begrüßenswerter, da er - vom Spielerischen her - mehr die Warte der überwältigenden Masse der organisierten Schachspieler einnimmt, und weniger in Gefahr stünde, in der Arroganz der "oberen Zehntausend" zu verharren.
Wahrscheinlich ist im Interesse der Förderung des Breitensports, ohnehin ein mediokrer Spieler auf Amateurniveau auf diesem Posten begrüßenswerter, da er - vom Spielerischen her - mehr die Warte der überwältigenden Masse der organisierten Schachspieler einnimmt, und weniger in Gefahr stünde, in der Arroganz der "oberen Zehntausend" zu verharren.
Vabanque - 02. Nov '18
Übrigens ist Nigel Short jetzt leider aus den Top 100 rausgefallen (seine derzeitige ELO von 2646 ist dafür um 6 Punkte zu niedrig), also auch nur noch ein mediokrer Spieler ;-)
Vabanque - 02. Nov '18
>>Wahrscheinlich ist im Interesse der Förderung des Breitensports, ohnehin ein mediokrer Spieler auf Amateurniveau auf diesem Posten begrüßenswerter, da er - vom Spielerischen her - mehr die Warte der überwältigenden Masse der organisierten Schachspieler einnimmt, und weniger in Gefahr stünde, in der Arroganz der "oberen Zehntausend" zu verharren.<<
Da ist natürlich was dran. Aber auch sehr mediokre Spieler haben Elo-Zahlen ... dass von dem 'Präsidenten' nicht mal eine Zahl existiert, lässt mich befürchten, dass er - wenn überhaupt - auf absolutem Anfängerniveau spielt, und damit ebenfalls denkbar ungeeignet ist, die von dir erwähnte Masse der organisierten Schachspieler zu vertreten.
Und was die Arroganz betrifft, so kann ich aus meiner früheren Vereinserfahrung sagen: die Arroganz eines Spieler ist keinesfalls proportional zu seinem Spielniveau.
Da ist natürlich was dran. Aber auch sehr mediokre Spieler haben Elo-Zahlen ... dass von dem 'Präsidenten' nicht mal eine Zahl existiert, lässt mich befürchten, dass er - wenn überhaupt - auf absolutem Anfängerniveau spielt, und damit ebenfalls denkbar ungeeignet ist, die von dir erwähnte Masse der organisierten Schachspieler zu vertreten.
Und was die Arroganz betrifft, so kann ich aus meiner früheren Vereinserfahrung sagen: die Arroganz eines Spieler ist keinesfalls proportional zu seinem Spielniveau.
Vabanque - 02. Nov '18
Nach deiner Argumentation, @Hasenrat, wären doch z.B. WIR BEIDE am besten geeignet als FIDE-Präsidenten!
FCAler - 02. Nov '18
Eigenlob stinkt. "Lach"
Vabanque - 02. Nov '18
Naja, war ja nicht wirklich in dem Sinne von mir gemeint gewesen. Ich meinte nur, nach Hasenrats Argumentation läuft es in etwa drauf hinaus, jemand von uns mittelstarken Spielern mit Vereins- und Turniererfahrung zum FIDE-Präsidenten zu machen :-)
toby84 - 02. Nov '18
Hast du denn eine Elo, Vabanque? Dann wärst du auch nach deinem eigenen Standpunkt ein geeigneter Kandidat ;)
Vabanque - 02. Nov '18
Ja, ich hab eine. Sie ist zwar alt, wird aber im Gegensatz zur DWZ nicht gelöscht bei Inaktivität, sondern bleibt bestehen.
Vabanque - 02. Nov '18
Laut FIDE-Seite bin ich Nr. 73162 der Weltrangliste und Nr. 9136 der nationalen Rangliste. Naja ...
Kellerdrache - 02. Nov '18
Modernes Manager-Credo ist ja, dass ein guter Manager alles managen kann, also fundierte Sachkentnisse in Bezug auf den zu managenden Bereich nicht zwíngend sind. Eine Meinung die ich übrigens gar nicht teile. Ein Schachfunktionär (und das ist so ein Fide-Präsident ja) sollte Schach schon in all seinen Aspekten kennen, aber auch nicht unbedeutende diplomatische Fähigkeiten haben. Der zweite Teil hätte wohl Short schon mal als Kandidaten disqualifiziert (ist so halb ironisch gemeint, aber nur halb). Auf die Spielstärke kommt es, glaube ich weniger an. Eher auf die Erfahrung im Bereich Turniere und Wettkämpfe.
Vabanque - 02. Nov '18
>>Der zweite Teil hätte wohl Short schon mal als Kandidaten disqualifiziert (ist so halb ironisch gemeint, aber nur halb).<<
Short sagt ohne Umschweife immer gerade heraus, was er wirklich denkt :))
Das ist in der Tat nicht immer die beste Methode, das gebe ich zu.
Mir ist es aber lieber als Falschheit.
Short sagt ohne Umschweife immer gerade heraus, was er wirklich denkt :))
Das ist in der Tat nicht immer die beste Methode, das gebe ich zu.
Mir ist es aber lieber als Falschheit.
Kellerdrache - 02. Nov '18
Dir vielleicht, aber der Mehrheit der anderen Funktionäre mit Sicherheit nicht ! ;-))
Vabanque - 02. Nov '18
Ja, die schätzen Verstellung und Heuchelei. Deswegen schätze ich umgekehrt die so genannte 'Diplomatie' nicht.
Hasenrat - 02. Nov '18
Zeit für ein wenig mehr Aufklärung. ;-)
(Hab es mir selbst angelesen aus dem oben zitierten schön ausführlichen Artikel.)
SF Arkadi kommt väterlicherseits aus einer in Russland bekannten Schachfamilie, weshalb er wohl auch äußerte, mit dem nun erworbenen Amt wieder "nach Hause zu kommen".
(Und war es nicht SF Vabanque selbst, der hier irgendwo irgendwann mal äußerte sinngemäß, jeder Russe habe das Schachspieltalent mit der Muttermilch aufgesogen?)
Der FIDE-Präsident ist nur die Spitze eines Spitzengremiums ("Ticket" genannt, und mit diesem als Team gewählt). In diesem ist eigens ein GM als Vertreter der Aktiven vertreten, in diesem Fall Julio Granda Zuniga. Schatzmeisterin ist eine ehemalige Weltmeisterin, Zhu Chen. Beide sind, u. a., gleichzeitig Vizepräsidenten.
Nigel Short ist nicht Vizepräsident, sondern Angehöriger des erweiterten Teams (Presidential Board) - in diesem ist auch Magnus Carlsen, Noch-WM, vertreten (ebenso wie sein weibliches Pendant Ju Wenjun).
Wie gesagt nachzulesen in Schachmagazin 64, Nov. 2018, S. 44f.
(Hab es mir selbst angelesen aus dem oben zitierten schön ausführlichen Artikel.)
SF Arkadi kommt väterlicherseits aus einer in Russland bekannten Schachfamilie, weshalb er wohl auch äußerte, mit dem nun erworbenen Amt wieder "nach Hause zu kommen".
(Und war es nicht SF Vabanque selbst, der hier irgendwo irgendwann mal äußerte sinngemäß, jeder Russe habe das Schachspieltalent mit der Muttermilch aufgesogen?)
Der FIDE-Präsident ist nur die Spitze eines Spitzengremiums ("Ticket" genannt, und mit diesem als Team gewählt). In diesem ist eigens ein GM als Vertreter der Aktiven vertreten, in diesem Fall Julio Granda Zuniga. Schatzmeisterin ist eine ehemalige Weltmeisterin, Zhu Chen. Beide sind, u. a., gleichzeitig Vizepräsidenten.
Nigel Short ist nicht Vizepräsident, sondern Angehöriger des erweiterten Teams (Presidential Board) - in diesem ist auch Magnus Carlsen, Noch-WM, vertreten (ebenso wie sein weibliches Pendant Ju Wenjun).
Wie gesagt nachzulesen in Schachmagazin 64, Nov. 2018, S. 44f.
Hasenrat - 02. Nov '18
Und noch zur Definition der spielerischen Mediokrität:
Dort wie hier (bei cm) kann man die 2000er Marke als Kriterium, "Hauptwasserscheide" schlechthin ansehen:
drunter Anfänger bis gute Vereinsspieler, also Durchschnitt, ab da aufwärts Experte, Meisteranwärter und so fort ...
Dort wie hier (bei cm) kann man die 2000er Marke als Kriterium, "Hauptwasserscheide" schlechthin ansehen:
drunter Anfänger bis gute Vereinsspieler, also Durchschnitt, ab da aufwärts Experte, Meisteranwärter und so fort ...
patzer0815 - 05. Nov '18
"Da ist natürlich was dran. Aber auch sehr mediokre Spieler haben Elo-Zahlen ... dass von dem 'Präsidenten' nicht mal eine Zahl existiert, lässt mich befürchten, dass er - wenn überhaupt - auf absolutem Anfängerniveau spielt, und damit ebenfalls denkbar ungeeignet ist, die von dir erwähnte Masse der organisierten Schachspieler zu vertreten.
Und was die Arroganz betrifft, so kann ich aus meiner früheren Vereinserfahrung sagen: die Arroganz eines Spieler ist keinesfalls proportional zu seinem Spielniveau."
Als lange Zeit eloloser Spieler war ich trotzdem (wenn man die DWZ als Maßstab nimmt) besser als 80-90 % der Spieler in meinem Kreisverband bzw. etwa 50 % der elobewerteten Spieler.
Inzwischen habe ich eine Elo, allerdings nur mit einer einzigen Auswertung von einem Turnier in der ich mehr mit körperlichen Handicaps kämpfen musste, als ich mich auf das Spiel konzentrieren konnte (Teilnahme am Turnier und unterkunft waren schon lange vor dem Eintritt der Handicaps gebucht). Was sagt uns das jetzt über die Aussagekraft von Elozahlen aus (meines Wissen sieht man die Anzahl der Auswertungen dort nicht; ich beschäftige mich allerdings kaum mit Elo-Zahlen)?
Sicherlich bin ich weit davon entfernt ein Meisterspieler zu sein. Allerdings denke ich doch, dass ich von Anfängerniveau weit entfernt bin und auf guten Amateurniveau spiele. Und damit bin ich, denke ich, auch nicht die große Ausnahme. Es gibt viele Spieler, die ordentlich Schach spielen können, selten bis gar keine (elogewerteten) Einzelturniere spielen, aber in Mannschaftskämpfen schon seit Jahren auf gutem Niveau spielen.
Einer der erfolgreichsten Trainer des Deutschen Schachbundes hat bis heute weder eine Elo noch eine DWZ (woran sich aufstrebende Jugis die ihm zugeteilt werden regelmäßig stoßen).
Und was die Arroganz betrifft, so kann ich aus meiner früheren Vereinserfahrung sagen: die Arroganz eines Spieler ist keinesfalls proportional zu seinem Spielniveau."
Als lange Zeit eloloser Spieler war ich trotzdem (wenn man die DWZ als Maßstab nimmt) besser als 80-90 % der Spieler in meinem Kreisverband bzw. etwa 50 % der elobewerteten Spieler.
Inzwischen habe ich eine Elo, allerdings nur mit einer einzigen Auswertung von einem Turnier in der ich mehr mit körperlichen Handicaps kämpfen musste, als ich mich auf das Spiel konzentrieren konnte (Teilnahme am Turnier und unterkunft waren schon lange vor dem Eintritt der Handicaps gebucht). Was sagt uns das jetzt über die Aussagekraft von Elozahlen aus (meines Wissen sieht man die Anzahl der Auswertungen dort nicht; ich beschäftige mich allerdings kaum mit Elo-Zahlen)?
Sicherlich bin ich weit davon entfernt ein Meisterspieler zu sein. Allerdings denke ich doch, dass ich von Anfängerniveau weit entfernt bin und auf guten Amateurniveau spiele. Und damit bin ich, denke ich, auch nicht die große Ausnahme. Es gibt viele Spieler, die ordentlich Schach spielen können, selten bis gar keine (elogewerteten) Einzelturniere spielen, aber in Mannschaftskämpfen schon seit Jahren auf gutem Niveau spielen.
Einer der erfolgreichsten Trainer des Deutschen Schachbundes hat bis heute weder eine Elo noch eine DWZ (woran sich aufstrebende Jugis die ihm zugeteilt werden regelmäßig stoßen).
Vabanque - 05. Nov '18
Ja, es gibt immer so Ausnahmen. Zu meiner Studentenzeit war ich zeitweise in einem kleinen Münchner Schachclub, in dem ein Spieler Trainingsstunden abhielt, der mit vielen Bundesligaspielern befreundet war und selbst auch Bundesligastärke hatte, aber weder eine DWZ noch eine ELO hatte. Nichtsdestoweniger habe ich seinerzeit viel von ihm gelernt.
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