Schach
Random Schach
Famulus - 27. Okt '19
Hasenrat - 27. Okt '19
Selbstverständlich! Schon lang.
Hasenrat - 27. Okt '19
Ich hoffe, es wird bald auch hier implementiert! (m. E. wichtiger als die sog. Gesamtbedenkzeit! ;-P)
Vabanque - 27. Okt '19
Zufallsschach? Nur die Anfangsstellung ist zufällig, um aus den eingefahrenen Eröffnungen und bekannten Stellungsbildern herauszukommen.
Dadurch kann man sich nicht mehr auf seine Systeme verlassen, sondern muss vom ersten Zug an selbst denken.
Die Kehrseite ist (zumindest in meinen Augen), dass es von manchen Anfangsstellungen aus sehr schwierig ist, zu einer harmonischen Entwicklung der Figuren zu gelangen. Vor allem die Anfangsstellungen mit der Dame im Eck haben mir immer dahingehend Probleme bereitet.
Dadurch kann man sich nicht mehr auf seine Systeme verlassen, sondern muss vom ersten Zug an selbst denken.
Die Kehrseite ist (zumindest in meinen Augen), dass es von manchen Anfangsstellungen aus sehr schwierig ist, zu einer harmonischen Entwicklung der Figuren zu gelangen. Vor allem die Anfangsstellungen mit der Dame im Eck haben mir immer dahingehend Probleme bereitet.
StillSchweiger - 27. Okt '19
Fischer-Random, oder wie es heute häufig genannt wird "chess960" soll bei einigen GM schon beliebter sein als unser "normales" Schach, was ja letztlich auch nur eine der 960 möglichen Grundstellungen ist. Umd zwsr eben weil diese eine Grundstellung schon sehr weit ausanalysiert ist. Chess960 währe deshalb interessanter und ehrlicher.
Vabanque - 28. Okt '19
>>"chess960" soll bei einigen GM schon beliebter sein als unser "normales" Schach<<
Bei welchen denn? Bitte solche Behauptungen durch Nennung von Beispielen konkretisieren :-)
Und wieso wäre Chess960 'ehrlicher'?
Die Liste der (bisher allerdings inoffiziellen) Chess960-Weltmeister
de.wikipedia.org/wiki/Weltmeister_im_Chess960
zeigt, dass der Unterschied zwischen den besten Spielern im 'normalen' Schach und den besten Spielern im Chess960 gar nicht sehr groß ist.
Und jetzt besteht gar keiner mehr, da MC in beiden Disziplinen die Krone trägt :-)
Einen wesentlichen Nachteil hat Chess960 übrigens (wenn man von dem von mir oben bereits genannten, subjektiven Nachteil absieht):
Es gibt Ausgangsstellungen, die für Weiß eindeutig vorteilhaft sind.
Bei welchen denn? Bitte solche Behauptungen durch Nennung von Beispielen konkretisieren :-)
Und wieso wäre Chess960 'ehrlicher'?
Die Liste der (bisher allerdings inoffiziellen) Chess960-Weltmeister
de.wikipedia.org/wiki/Weltmeister_im_Chess960
zeigt, dass der Unterschied zwischen den besten Spielern im 'normalen' Schach und den besten Spielern im Chess960 gar nicht sehr groß ist.
Und jetzt besteht gar keiner mehr, da MC in beiden Disziplinen die Krone trägt :-)
Einen wesentlichen Nachteil hat Chess960 übrigens (wenn man von dem von mir oben bereits genannten, subjektiven Nachteil absieht):
Es gibt Ausgangsstellungen, die für Weiß eindeutig vorteilhaft sind.
StillSchweiger - 28. Okt '19
Ich werde den Beitrag hier verlinken sobald ich ihn wiedergefunden habe.
Vabanque - 29. Okt '19
Ja, wäre schön. Danke schon mal im Voraus :-)
Vabanque - 29. Okt '19
Chess960 ist in der Tat eine interessante Sache, ich wage aber zu bezweifeln, dass diese Spielart jemals das herkömmliche Schach verdrängen wird. Vielleicht wird es sich jedoch als Alternative stärker emanzipieren. Jedenfalls hat es von allen Schach-'Varianten' die größten Chancen dazu.
de.wikipedia.org/wiki/Schachvariante
Ich hatte keine Ahnung, dass es so viele Abarten des Schachs gibt; den meisten davon kommt natürlich nur eine untergeordnete Bedeutung zu.
Wenn schon von 'Zufallsschach' die Rede ist, dann kommt das 'Würfelschach' dem noch am nächsten :-))
de.wikipedia.org/wiki/Schachvariante
Ich hatte keine Ahnung, dass es so viele Abarten des Schachs gibt; den meisten davon kommt natürlich nur eine untergeordnete Bedeutung zu.
Wenn schon von 'Zufallsschach' die Rede ist, dann kommt das 'Würfelschach' dem noch am nächsten :-))
Vabanque - 29. Okt '19
Dass der ganze Thread hier kaum auf Interesse stößt, sagt natürlich schon auch einiges aus.
Famulus - 29. Okt '19
Stimmt. Ich denke, der Mensch möchte Bewehrtes gerne beibehalten und tut sich schwer mit nicht ohne weiteres nachvollziehbaren Veränderungen. Übertragen auf Fussball: Zwar 11 Spieler, aber Torwart und andere Spieler müssen alle 20 Minuten tauschen. Wer will das? Schach sollte Schach bleiben mit den bekannten Regeln. Altmodisch?
Vabanque - 29. Okt '19
>>Übertragen auf Fussball: Zwar 11 Spieler, aber Torwart und andere Spieler müssen alle 20 Minuten tauschen. Wer will das?<<
Hört sich doch spannend an. Eventuell auch lustig.
Nur funktioniert hier (wie so oft) die Parallele zu Fußball ja nicht so ganz, denn im Chess960 werden die Plätze ja bloß einmal getauscht, nämlich ganz zu Anfang der Partie. Ansonsten käme wirklich heilloses Chaos heraus ;-)
Fußball könnte man ja auch mit einer anderen Anzahl von Spielern spielen, oder auf einem anders geformten Feld, oder auf einem Feld anderer Größe. Auch im Schach gibt es solche Spielarten.
>>Schach sollte Schach bleiben mit den bekannten Regeln. Altmodisch?<<
Ich sehe das durchaus ähnlich, darum verhalte ich mich den meisten Schachvarianten, die tatsächlich auf Regeländerungen basieren, auch eher ablehnend. Ich konnte z.B. dem in Vereinen zu meiner Zeit begeistert betriebenen Tandem-Schach nie besonders viel abgewinnen, und anderen Varianten wie dem hier beliebten 'King of the Hill' oder gar dem Räuberschach erst recht nichts.
Aber Chess960 wird ja nach genau den gleichen Regeln gespielt wie Schach, keine einzige Regel ist verändert, nur wird mit einer ausgelosten Anfangsstellung gespielt.
Hört sich doch spannend an. Eventuell auch lustig.
Nur funktioniert hier (wie so oft) die Parallele zu Fußball ja nicht so ganz, denn im Chess960 werden die Plätze ja bloß einmal getauscht, nämlich ganz zu Anfang der Partie. Ansonsten käme wirklich heilloses Chaos heraus ;-)
Fußball könnte man ja auch mit einer anderen Anzahl von Spielern spielen, oder auf einem anders geformten Feld, oder auf einem Feld anderer Größe. Auch im Schach gibt es solche Spielarten.
>>Schach sollte Schach bleiben mit den bekannten Regeln. Altmodisch?<<
Ich sehe das durchaus ähnlich, darum verhalte ich mich den meisten Schachvarianten, die tatsächlich auf Regeländerungen basieren, auch eher ablehnend. Ich konnte z.B. dem in Vereinen zu meiner Zeit begeistert betriebenen Tandem-Schach nie besonders viel abgewinnen, und anderen Varianten wie dem hier beliebten 'King of the Hill' oder gar dem Räuberschach erst recht nichts.
Aber Chess960 wird ja nach genau den gleichen Regeln gespielt wie Schach, keine einzige Regel ist verändert, nur wird mit einer ausgelosten Anfangsstellung gespielt.
StillSchweiger - 29. Okt '19
Ich stehe gern für Freundschaftspiele in der Spaßvariante "3-Schach - Schach" zur Verfügung :)
Normale Schachregeln. Aber es gewinnt derjenige, der zuerst das dritte mal Schach gibt. Doppelschach zählt nur als ein Schach.
Normale Schachregeln. Aber es gewinnt derjenige, der zuerst das dritte mal Schach gibt. Doppelschach zählt nur als ein Schach.
Vabanque - 29. Okt '19
Wenn ich ehrlich bin, finde ich diese Regel doof. (Bitte ja nicht persönlich nehmen!) Welcher Sinn soll darin liegen? Schon in meiner (lange zurückliegenden) Funktion als Jugendtrainer hab ich dem Nachwuchs immer eingebläut: 'Schachbieten allein zählt nichts! Ein Schachgebot muss eine Funktion im Gesamtplan haben! Nur der Patzer gibt jedes Schach, das er sieht, und er gibt so lange Schach, bis der feindliche König gut steht!' Und nun soll viel Schachbieten plötzlich gut sein?! Sorry, nicht mit mir ;-)
toby84 - 30. Okt '19
Schachvarianten haben häufig nicht mehr viel mit dem normalen schach zu tun. 3-schach habe ich persönlich als ultraagressiv empfunden, da figurenopfer sich oft schon für ein schach lohnen. Jägerschach, atomschach oder die variante, deren name ich nicht weiß, bei der eine schlagende figur die farbe wechselt, sind fernab von normalem schach. Ich finde aber nicht, dass das schlecht ist. Es sind eben andere spiele, die man mit einem brett und figuren spielt, die man sowieso hat. Anzunehmen, dass varianten notwendigerweise einen lernnutzen für das normale schach haben müssen, klingt ja schon ein wenig so, als würde sich schach für allein existenzberechtigt halten ;)
StillSchweiger - 30. Okt '19
Mindestens zwei Varianten haben es ja auch schon bis hier geschafft und werden sogar in Turnierform gespielt. King-of-the-Hill und Fussballschach zum Beispiel.
960 würde sicher auch hier Anhänger finden, bedarf aber der technischen Voraussetzungen dafür
@toby84 : Einsetzschach ? Geschlagene Figur wechselt die Farbe und kann beliebig wieder eingesetzt werden
960 würde sicher auch hier Anhänger finden, bedarf aber der technischen Voraussetzungen dafür
@toby84 : Einsetzschach ? Geschlagene Figur wechselt die Farbe und kann beliebig wieder eingesetzt werden
toby84 - 30. Okt '19
Das kenne ich gar nicht :)
Bei der mir bekannten variante wechselt die schlagende figur selbst die farbe. Im prinzip sehr lustig, wenn sich die stellung mal öffnet. Das passiert leider nicht zwangsläufig. Deshalb sind meiner ansicht nach zusätzliche regeln notwendig.
Bei der mir bekannten variante wechselt die schlagende figur selbst die farbe. Im prinzip sehr lustig, wenn sich die stellung mal öffnet. Das passiert leider nicht zwangsläufig. Deshalb sind meiner ansicht nach zusätzliche regeln notwendig.
Schlafabtausch - 04. Nov '19
Wenn wir schon neue Varianten implementieren wollen dann gerne Schachboxen
zeit.de/sport/2018-03/schachboxen-berlin-schach-kandidatenturn..
de.wikipedia.org/wiki/Schachboxen
schachboxer.de/schachboxen-regeln/
zeit.de/sport/2018-03/schachboxen-berlin-schach-kandidatenturn..
de.wikipedia.org/wiki/Schachboxen
schachboxer.de/schachboxen-regeln/
Vabanque - 04. Nov '19
ja genau, Online-Schachboxen ;-)
Schlafabtausch - 04. Nov '19
Ja ! Wäre ich sofort dabei!
Vabanque - 04. Nov '19
Wäre sicher DER Hit bei chessmail und würde dafür sorgen, dass die Live-Schach-Lobby überquillt ;-p
PSK17 - 04. Nov '19
Da wäre ich sofort dabei und hätte auch einen absoluten Favoriten als Gegner :D
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